Einzelausstellungen  ab 2001 (Auswahl):

2001          Farbflächen - Galerie Neumarktpassage, Köln 2001   

                 Institut Marec Winther, Wiesbaden

2002          Nane Guizard - Arlés - Frankreich  "... de la mode"

2002          Hong- Kong-Trade- Center ARTGARAGE, Hong-Kong

2003          Venusberg Kliniken, Bonn anschließend                                                         Interplan Art, Zürich "Die Zeitlosen" Figürlich Oel auf Leinwand

2003          Humboldhöhe, Vallendar "Gliss"

2003          Galerie Barbara Bitter, Zürich

2004          Galerie Iveline Grandie, Foto und Stelen   Brüssel  

2004          Humboldhöhe, Vallendar  "Hummerland",

2005          Grünwald-Forum, Frankfurt "Greige"

2006          Galerie Barbara Bitter, Zürich  "Verletzlichkeit der Kunst"

2006          Außenstele "New glow" Privatbesitz, Lahnstein an der Lahn

2007          Aydin Palace Hotel Antalya, Türkei   "Güsel Abstraksis"

2007          Galerie Suedli - Kandersteg, Schweiz  "Line Écru"

2007          Nane Guizard - Arlés - Frankreich   "Line Écru"

2008          Hotel Esplanade, Köln "LineÉcru"

2008          Post Bern, Schweiz "Komm o Tod, du Schlafes Bruder"

2008          Kunstwerkschule Köln "LineÉcru"

2008          Galerie Suedli - Kandersteg, Schweiz  "Images de la jeunesse "

2009          Galerie Fenz, Köln "Süße Gespräche"

2010/11     Brüssel ArtView im "Residence 19"  

Gruppenaustellungen ab 2000 (Auswahl) :

2003          Hyperborea in Park, Frankfurt und Hamburg mit jeweils 4 Stelen

2004          Ballé & Henkel Radio 100.7, Luxemburg

2004          SommerKunst, Kurhalle Bad Ems an der Lahn

                

2005          Extract,  Forum junge Kunst , Köln  Art-Cologne Messe, Köln  "Connected - Unconnected"

2006          "Pimp up yourself" Modecollagen "Made in China"

2006          Fine Art Messe, Köln

2006          WM - Objekt "Sportsbar" im Mediapark Köln "Stadion"

2006          "Französische Revolution" Galerie Französische Kulturlounge

2006          Ballé & Henkel, Luxembourg

                "Installation lumière Quatre phases"                    

2006          Photoloft2 "My private Silence"

2006          Art-Cologne Messe, Köln "Im Herzen berührt"

2007          Klosters Kruispunt Brüssel, Belgien   

2007          "Sommerblutfestival" Austellungsraum Jürgen Bahr, Köln   anschließend "ZAKK" Düsseldorf , "Age Curtains"

2007          M/A/D Musik Art Design Messe, Köln "Lucifers Roses" Oelarbeit

2007          Forum junge Kunst im Mediapark, Köln "Stored" Installation

2007         "60 Kisten" Anatomisches Institut Köln "Disconnected Box"

2008          "Kommensienachhause" Berlin

2008           Galerie Helios Auckland, Newseeland "Liquid Tissue Substances"

2008          "Kunstmarkt" und Ausstellung "Nadelarbeit"  im Museum für  verwandte Kunst, Köln

2008           Rheinart, Koblenz

2008           Lichtinstallation Seniorenstift Zürich-Oerlikon 

2008           Teilnahme mit "Kunst auf der Palette" Multimediale Installation in der Tiefgarage des Mediaparks sowie im

2009       Galerie ArtLab "Sexus-Plexus-Nexus"

2009       Galerie Art Souterrain "Abstrakubus"           

Auf Wunsch sende ich Ihnen auch gerne die komplette detalierte Vita zu!

TEXTE ZU DEN ARBEITEN

Ullrich (Ulli) Rödder´s Bildkompositionen besitzen ihren Wiedererkennungswert in seiner Verarbeitung von groben und feinen Leinenstoffen, was sein bevorzugtes Material betrifft, und der Bevorzugung von quadratischen und rechteckigen Formen.

Seine eher gesellschaftskritischen Aussagen finden bei Ulli Rödder eine höchst sanfte und feinsinnige Aussageweise duch die Verwendung und für ihn typische Komposition der einzelnen Materialien.

Die Formen erwachsen oft aus der Mitte heraus, bilden einen manchmal eindimensionalen, aber meistens tiefendimensionalen Gesamteindruck.Er arbeitet mit den Materialien solcherart, dass seine gedanklichen Verbindungen sich in den konzipierten Ebenen der Bilder widerspiegeln.Die gesellschaftskritischen Gedanken sind gefühlvoll abstrahiert und ihre komplexen Verknüpfungen sind fast gleich zu setzen mit seiner Arbeit auf mehreren Bildebenen. 

Seine Kunst ist sensibel, aber vordergründig eher auf Zusammenhangslogik aufgebaut, Emotionen sind beim Betrachten der zur Form gewordenen Gesamtaussage wohl dosiert und nie plakativ realisiert oder gar moralisch, dennoch ist der Gedankenfaden klar, analytisch und ohne vertrackte Anklage. Viele Bilder wirken wie ein kritisierenswürdiger "Ist-Zustand", von dem er sich in seinen Darstellungen durch die Bildaussagen entschieden distanziert und diesen aus seine Art indirekt ablehnt. 

Das Mittel des Indirekten als sein Charakteristikum ist, mit  Pars pro Toto zu arbeiten, denn selbst kleine Details haben Symbolcharakter für etwas Gesellschaftliches, das heutzutage ohne Umschweife benannt werden kann.

Das Ursache und Effekt - Denken von Ulli Rödder verschwendet weder Platz, noch zuviel Materialmenge, was den derzeitigen Stand der Erkenntnis deutlich widerspiegelt, nämlich dass recht viel schon gesagt und getan wurde,und die Karten des Gesellschaftsspiels schon offen auf dem Tisch liegen.

Bei diesem Stand der Dinge bringt auch er die Dinge schon auf den Punkt, aber ohne Verzweiflung oder gar überemotionalem Erklärungseifer.

Seine Kunst existiert deutlich im Jetzt. Seine Serien "Verletzlichkeit der Kunst" und auch ""Kunst und Mode" beschreiben mit den genannten Techniken und stofflichen Verarbeitungsverfahren schon kritische Zerfallsmomente gesellschaftlicher Gegebenheiten. Diskrepanzen, Zerstörungstendenzen, falsche Verhältnisse, unüberwindbare Unterschiede und Ausbeutung finden sich als Thematiken in seinen Bildern. Es sind gleichzeitig Zustände, aber auch Warnungen und Aufforderungen zum genauen Hinschauen und Verstehen lernen ohne zuviel Aufregung, aber durch klare analytische Gefasstheit.

Claudia Heib M.A. Mai 2006

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Ullrich Rödder seine Arbeiten von der „Verletzlichkeit der Kunst“ zeigen Leinwandarbeiten mit, teils verleimter, teils vernähten Nesselstoffflächen. Gerissen – teils mit liquiden Karrhakteeren weißen Ölfarbausflüssen benetzt durch einzelne Sprenkler und Kleckse in Gouache versehene Flächen. Aufgerissene in Harz aufgegossene Nähte, mal in Fädchendichte, mal als dicker Kordel.

Die kleinen Arbeiten wirken wie kleine ausgefranste Stoffbriefmarken, dessen Wert sich, im Gegensatz zu Rödder´s Werken, sich im Sonnenlicht für immer verflüchtigt haben. Feinste Leinenstrukturen in perfekt Anmutender Harmonie zum Ganzen.

Filigran und durch Nassleim leicht wirkend – eben sehr verletzlich – wie die Kunst. 

Sonja Braun (Kunstjournalistin Frankfurt/M.) November 2005

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Zur Kunst und dessen Verletzlichkeit stehend ist Ullrich Rödder seine Empfindlichkeit, die sich von jeglicher Beliebigkeit abhebt. (...)

Elmar Fleischmann (NZZ) Mai 2005